Was der Check umfasst
- Inventarisierung kritischer Steuerungen, Engineering-Systeme und produktionsrelevanter Abhängigkeiten
- Verfügbarkeit und Integrität von SPS-Programmen, Konfigurationen, Images und Projektdaten
- Bewertung von Offline- und unveränderbaren Sicherungen, soweit vorhanden
- Prüfung dokumentierter Wiederherstellungsverfahren und ihrer Aktualität
- Abhängigkeiten von Herstellern, Lizenzen, Engineering-Stationen und externen Dienstleistern
- Abstimmung von IT-Notfallmanagement, Instandhaltung, Produktion und Anlagenherstellern
- Sichere Wiederanlaufreihenfolge, Zuständigkeiten und Abnahmekriterien
- Dokumentierte Lücken, Prioritäten und Maßnahmenplan
Warum IT-Backups für die OT nicht reichen
IT-Notfallpläne decken Server und Clients ab, aber selten SPS-Programmstände, Parametersätze von Antrieben, HMI-Projekte oder die Engineering-Software mit passender Lizenz. Fehlt einer dieser Bausteine, verzögert sich der Wiederanlauf – auch wenn das Netzwerk wiederhergestellt ist. Zudem muss vor dem Einspielen geprüft werden, ob Sicherungen nicht selbst kompromittiert sind.
Ergebnisse
- Liste kritischer Systeme mit Abhängigkeiten
- Bewertung des Sicherungs- und Wiederherstellungsstands
- Entwurf bzw. Überarbeitung der Wiederanlaufreihenfolge mit Rollen und Abnahmekriterien
- Priorisierter Maßnahmenplan, verknüpft mit der OT-Gap-Analyse
Rollen und Abgrenzung
ADVISORI übernimmt Analyse, Konzeption und Umsetzungsbegleitung. Sicherungen, Wiederherstellungstests und Änderungen an Anlagen führen Ihr Team, Anlagenhersteller oder Dienstleister durch. ADVISORI bietet im Rahmen dieses Moduls keine operative Notfallbereitschaft an und sichert keine Wiederherstellungszeiten zu.
Quellen
Dieser Beitrag dient der fachlichen Orientierung und ersetzt keine Rechtsberatung.