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ADVISORI

Fachbeitrag

OT-Security-Gap-Analyse: Von der Bestandsaufnahme zur umsetzbaren Zielarchitektur

Was ist eine OT-Security-Gap-Analyse?

Eine OT-Security-Gap-Analyse vergleicht den tatsächlichen Sicherheitszustand von Anlagen, Netzen und Prozessen mit einem definierten Sollbild, etwa aus IEC 62443 oder § 30 BSIG. Ergebnis ist eine Liste bewerteter Lücken, eine Zielarchitektur und ein nach Risiko, Umsetzbarkeit und Betriebsrelevanz priorisierter Maßnahmenplan mit Zuständigkeiten.

Fachlicher Stand:

Ablauf

  1. Scope und Sollbild festlegen (Standorte, Anlagen, Normen und rechtliche Anforderungen)
  2. Dokumente sichten und Interviews mit Betrieb, Instandhaltung und IT führen
  3. Assets, Kommunikationsbeziehungen und Übergänge vor Ort aufnehmen – passiv und abgestimmt
  4. Lücken bewerten nach Eintrittswahrscheinlichkeit und Auswirkung auf Produktion und Safety
  5. Zielarchitektur mit Zonen und kontrollierten Übergängen entwerfen
  6. Maßnahmenplan priorisieren und Zuständigkeiten festlegen

Was Sie erhalten

  • Asset- und Kommunikationsübersicht
  • Bewertete Lückenliste mit Begründung
  • Zielarchitektur
  • Priorisierter Maßnahmenplan mit Verantwortlichen
  • Management-Zusammenfassung

Dieser Beitrag dient der fachlichen Orientierung und ersetzt keine Rechtsberatung.

Häufige Fragen

Stört eine Gap-Analyse den Produktionsbetrieb?

Sie sollte es nicht. Erhebungen erfolgen über Interviews, Dokumente und passive Netzwerkaufzeichnung. Aktive Scans werden nur nach Abstimmung und in geeigneten Zeitfenstern durchgeführt.

Wie lange dauert eine OT-Gap-Analyse?

Das hängt von Anzahl der Standorte, Anlagen und dem gewählten Sollbild ab. Den Aufwand legen wir nach einem Scoping-Gespräch fest.